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Das Schiff wurde 1941 am Winschoter Diep in Martenshoek bei Groningen als Holzfrachter unter dem Namen „Ponto“ für die Reederei Ponto aus Zaandam/NL gebaut.

Noch während des Baus wurde das Schiff von der deutschen Kriegsmarine “angekauft“ und bei der Netztsperrgruppe Nord eingesetzt. In der Zeit fuhr das Schiff unter dem Namen „Netztender 10“.

Nach dem Krieg fand der Eigner , Herr W. Pont, das Schiff halb gesunken in Hamburg wieder. Bis1955 fuhr dann das Schiff sieben Jahre zwischen Finnland und Groningen als Langholzfrachter.

1955 wurde das Schiff verkauft an H. Veling aus Groningen und umgenannt in „Ameland“.

1957 wurde das Schiff verkauft an Johannes Mantwitz aus Glückstadt/D.

1962 wurde das Schiff an Mecklenborch&Böse aus Emden verkauft.

1965 an Ernst Böse aus Emden verkauft.

1968 an Bernhard Nagel aus Emden verkauft.

1969 nach Umbau zum Einlukenschiff, umbenannt in „Hans – B“.

1970 gekauft von Siegfried Bojen aus Neermoor/D in umbenannt in „Neermoor“.

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1978 nach Leer an die Intertrader Schifffahrt GmbH verkauft.

1980 wurde das Schiff an den Kai gelegt, um bei besseren Stahlpreisen verschrottet zu werden.

1977 kaufte ein Ehepaar aus Groningen die „Neermoor“ wegen ihrer schönen Form und Linien. Der Umbau zur Schonerbark begann. Das Schifff sollte als Seeklasse I Segelpassagierschiff 'Esther' über den Ozean zu den Kanaren und in die Karibik segeln. Der Umbau wurde nicht zu Ende geführt, da sich das Ehepaar 1980 trennte.

 

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Bis ins Jahr 2002 lag das Schiff ohne Schutz im Hafen von Zoutkamp und wurde vernachlassigt, ausgeraubt und als illegale Behausung von einer Jugendbande benutzt.

Alles nahm eine gute Wende: Eduard van der Velden war auf der Suche nach einem Schiff, das er als seinen großen Traum zu einem schönen Segelschiff umbauen wollte.

Dies war die zweite Rettung für das Schiff: van der Velden kaufte das Schiff und schleppte es nach gründlicher Werftinspektion und Unterbodenreparatur von Zoutkamp nach Bremen Seit 2003 liegt das Schiff am ehemaligen anlieger des „Schulschiff Deutschland“, das zum Bedauern vieler Bremer nach Vegesack verlegt wurde.

Mit viel Liebe und Geduld wurde von da an der Umbau in Eigenregie begonnen.

2007 eröffnete der Betrieb für Veranstaltungen auf dem Schiff, das jetzt den Namen „De Liefde“ trägt.

 

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